Kultur schaffen - Wirtschaftsmediation

Konflikte gehören zum Arbeitsalltag in Unternehmen. Sie sind normal und bieten Chancen für Entwicklung und Wachstum.

Eskalieren Konflikte jedoch, sind die Beteiligten meist nicht mehr in der Lage, diese selbst zu lösen. Eine realistische Chance bietet in diesen Situationen ein Mediationsverfahren.

Eine Wirtschaftsmediation ist ein außergerichtliches, freiwilliges Verfahren, in dem sich die Konfliktparteien, mit Unterstützung eines Mediators bzw. einer Mediatorin, Klarheit über ihre Zusammenarbeit erarbeiten und nachhaltige Lösungen für die Zusammenarbeit entwickeln.

Was zeichnet ein Mediationsverfahren aus?

  • Freiwilligkeit: jede Konfliktpartei nimmt freiwillig an der Mediation teil und kann diese jederzeit beenden
  • Vertraulichkeit: die Konfliktparteien und die Mediatorin sind zur Vertraulichkeit über die Inhalte verpflichtet
  • Ergebnisoffen: das Ergebnis entsteht erst im Laufe des Mediationsverfahren
  • Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien: die Konfliktparteien sind verantwortlich für die Entwicklung der Lösungen
  • Allparteilichkeit: die Mediatorin berücksichtigt die Interessen aller Konfliktparteien gleichermaßen

 

Was ist die Aufgabe der Mediatorin?

Die Mediatorin schafft einen sicheren Rahmen für die Konfliktparteien, strukturiert das Verfahren und agiert als Übersetzerin für beide Parteien. Dabei achtet sie darauf, dass jede Konfliktpartei ausreichend Zeit erhält, ihre Sicht der Dinge zu schildern und Interessen zu benennen.

 

Wie lange dauert ein Mediationsverfahren? 

Im Durchschnitt dauert ein Verfahren 2,5 Tage und kann auf mehrere Termine aufgeteilt werden. Die tatsächliche Verfahrensdauer ist abhängig von der Konfliktgeschichte und der Anzahl der beteiltigten Konfliktparteien.

 

Wann ist Mediation sinnvoll?

Eine Mediation ist sinnvoll, wenn ...

  • Führungskraft und Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin nicht mehr "miteinander können".
  • Konflikte im Team häufig und lautstark eskalieren.
  • eisiges Schweigen zwischen Kollegen und Kolleginnen herrscht und dadurch die Arbeitsprozesse gestört werden.
  • Geschäftspartner merken, dass in der Zusammenarbeit "der Wurm drin ist".

 

Wie ist die Vorgehensweise?

Auftragsklärung: Sie schildern mir den Konflikt in einem unverbindlichen, kostenlosen, ca. 1-stündigem Gespräch.

Entscheidung & Umsetzung: Aufgrund des Gesprächs schlage ich Ihnen eine geeignete Vorgehensweise vor. Das Mediationsverfahren selbst umfasst fünf Phasen:

  • Rahmenbedingungen klären
  • Individuellen Sichtweisen schildern
  • Kenthemen vertiefen
  • Lösungsmöglichkeiten entwickeln
  • Vereinbarungen treffen

Nach dem die Vereinbarungen getroffen sind, gibt es nach zwei bis vier Monaten einen Folgetermin in dem die Vereinbarungen reflektiert werden.

                                            
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