Kultur schaffen - Konfliktklärung & Mediation

Konflikte gehören zum Arbeitsalltag in Unternehmen. Sie sind normal und bieten Chancen für Entwicklung und Wachstum.

Eskalieren Konflikte jedoch, sind die Beteiligten ab einem bestimmten Punkt nicht mehr in der Lage, diese selbst zu lösen. In diesen Situationen kann eine Konfliktklärung oder eine Mediation für Klarheit sorgen.

Was der Unterschied zwischen Konfliktklärung und Mediation?

Konfliktklärung beschreibt die Unterstützung von Konfliktparteien bei der Bearbeitung ihrer Konflikte durch eine dritte Person, zum Beispiel einer Moderatorin, um

  • eine klare Sicht auf ihre Situation zu bekommen und
  • nachhaltige Lösungen auszuhandeln, die für beide Seiten passen.

Das kann ein moderiertes Gespräch mit den Konfliktparteien sein, das die beiden wieder miteinander ins Gespräch bringt. Oder ein Teamworkshop, in dem Konflikte aufgedeckt, bearbeitet und Lösungen für die Zukunft entwickelt werden.

Mediation ist eine Form von Konfliktklärung, die im Mediationsgesetz verankert ist.
Sie wird bei hoch eskalierten Konflikten eingesetzt mit dem Ziel teure und nervenaufreibende Gerichtsverfahren zu vermeiden.

Im Gegensatz zur Konfliktbegleitung unterliegt die Mediation besonderen Regelungen, wie zum Beispiel den Kriterien bei Auswahl der Mediatorin, dem Zeugnisverweigerungsrecht der Mediatorin in Zivilprozessen, also auch vor dem Arbeitsgericht und den Anforderungen für zertifizierte Mediator:innen.

Was zeichnet eine Konfliktklärung bei mir aus und wie läuft sie ab?

  • Vertraulichkeit: Ich behandle die Inhalte streng vertraulich
  • Ergebnisoffen: Das Ergebnis entsteht erst im Laufe des Prozesses
  • Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien: Die Konfliktparteien sind verantwortlich für die Entwicklung der Lösungen
  • Allparteilichkeit: Ich berücksichtigte die Interessen aller Konfliktparteien gleichermaßen

Ein Konfliktklärungsprozess umfasst typischerweise folgende fünf Phasen:

  • Rahmenbedingungen klären
  • Individuelle Sichtweisen schildern
  • Kernthemen vertiefen
  • Lösungsmöglichkeiten entwickeln
  • Vereinbarungen treffen


Was mache ich im Klärungsprozess?

Als Moderatorin/Mediatorin schaffe ich einen sicheren Rahmen für die Konfliktparteien, strukturiere das Verfahren und agiere als Übersetzerin für beide Parteien. Dabei achte ich darauf, dass jede Konfliktpartei ausreichend Zeit erhält, ihre Sicht der Dinge zu schildern und die eigenen Interessen zu benennen.

Wie lange dauert eine Konfliktklärung? 

Die Dauer ist abhängig von der Konfliktgeschichte, der Eskalationsstufe und der Anzahl der beteiligten Konfliktparteien. Mediationsverfahren werden mit 2,5 Tagen angesetzt und auf mehrere Termine verteilt.

Wann ist eine Konfliktklärung sinnvoll?

Eine Konfliktklärung ist sinnvoll, wenn ...

  • Führungskraft und Mitarbeiter:in nicht mehr "miteinander können".
  • der Ton schärfer wird und Konflikte im Team häufig und lautstark eskalieren.
  • eisiges Schweigen zwischen Kolleg:innen herrscht und dadurch die Arbeitsprozesse gestört werden.
  • nur noch übereinander anstatt miteinander gesprochen wird.
  • Geschäftspartner merken, dass in der Zusammenarbeit "der Wurm drin" ist.

Wie ist die Vorgehensweise?

Auftragsklärung: Sie schildern mir den Konflikt in einem ca. 1-stündigem Gespräch. Aufgrund des Gesprächs schlage ich Ihnen eine geeignete Vorgehensweise vor. Bis hierhin ist unsere Zusammenarbeit für Sie unverbindlich.

Entscheidung & Umsetzung:  Wenn wir uns für eine Zusammenarbeit entschieden haben, erstelle ich ein Konzept und wir stimmen wir das genaue Vorgehen ab. Während des Prozesses werden wir uns regelmäßig über die Entwicklung des Konfliktes (nicht die Inhalte) austauschen, um ggf. Anpassungen vornehmen zu können.

Nach sechs bis acht Wochen findet mindestens einen Reflexionstermin statt, in dem die getroffenen Vereinbarungen reflektiert und gegebenenfalls angepasst werden.

                                            
Sprechen Sie mich an. Kontakt
Ich freue mich auf Sie!

 

 

Bild: Fotografin Nancy Fischer